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Reingelesen: Monchi – Niemals satt

Über den Hunger aufs Leben und 182 Kilo auf der Waage 

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Monchi

Wer Monchi kennt, der weiß, dass er niemals ein Blatt vor den Mund nimmt. Nicht auf politischer Ebene, nicht als Sänger der Band Feine Sahne Fischfilet und natürlich auch nicht in diesem Buch, auch wenn es sich hier um ein sehr persönliches, aber nicht zu übersehendes Problem geht & Ging Absolut ehrlich und mit eine gehörigen Prise Humor erzählt er über seinen Weg weg von den 182 Kilo.  

Das Gewicht verlieren gar nicht so einfach ist, merke ich selber auch. Ich bin zwar nicht in der Kampfklasse von Monchi, würde aber dennoch gern so 20 Kilogramm weghaben und da sind Erfahrungswerte und Ideen von anderen grundsätzlich eine feine Sache.  

Vor allem, wenn man dann direkt am Anfang des Buches liest, das lustige Hinweise von Ernährungsberatern, selbst ernannten Fitness-Gurus oder irgendwelche Sportfreaks aus dem Fitnessstudio, die einem erstmal sagen, was sie so alles können.  

„Nervig finde ich nur komplett durchtrainierte Sport-Atzen, die ihr ungefragt erzählen, dass sie jeden Morgen mindestens 10 Kilometer laufen und 200 Liegestütze, 200 Sit-Ups und 200 Burpees (ich wusste bis vor Kurzem noch nicht mal, was das ist!) machen. Einfach so zum Aufstehen. Das müsste ich unbedingt mal probieren. Halt die Fresse, Mann! Erzähl´s mir noch mal, wenn ich’s geschafft habe, 50 Kilo abzunehmen, aber doch nicht jetzt. Ich wieg bestimmt dreimal so viel wie Du…“ 

Monchi

Ja, Motivation geht anders. In vielen Dingen spricht mir Monchi in seinem Buch aus dem Herzen, bei vielen Sätzen denke ich „verdammt ja, das kenne ich“ und wir sprechen hier nicht von seinen Shopping-Touren im Molli-Laden oder warum man zum Kacken am besten in einen See geht.  

Monchi – Niemals satt Klappentext:  

In den turbulenten Jahren, in denen Feine Sahne Fischfilet es bis an die Spitze der deutschen Musikszene geschafft haben, heißt es für Frontmann Monchi immer nur Vollgas. Bis die Band eine Pause einlegt und er zum ersten Mal Ruhe hat, um sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Die Waage verrät ihm, dass die Zeit reif ist: Er wiegt 182 Kilo. 

Wie konnte es so weit kommen? Schwere Knochen? Schlechte Gene? Ich glaube, die eine Frage hat sich mancher unter uns schon gestellt, gut ist es, wenn man nicht nur eine, sondern viele Antworten darauf findet und sich mit sich selber auseinandersetzt. Wie schon erwähnt, hat Monchi dies getan und schreibt in diesem Buch schonungslos ehrlich mit viel Selbstkritik über seinen Weg, auf dem er 65 Kilo abgenommen hat.  

Ein Kampf gegen Maßlosigkeit, ein Kampf mit vielen kleinen Erfolgen, aber mindestens genau so vielen Rückschlägen. Eine Herausforderung, die im Grunde erst grade begonnen hat…  

Das schöne ist, das Monchi hier keinen langweiligen Ratgeber schreibt und sich selber in den Himmel lobt, wie geil er doch ist, weil er jetzt 65 Kilo abgenommen hat, sondern dass er einfach erzählt, wie es war, wirklich dick gewesen zu sein, wie er die Kurve bekommen und sein Leben in andere Bahnen gelenkt hat und dennoch einfach der Alte geblieben ist. Geiler Typ! 

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So sympathisch wie Monchi hier im Video rüber kommt, liest sich auch das Buch. Es macht einfach Spaß, seine Zeilen zu lesen, oder ihm eben im Hörbuch zuzuhören. Danke für die grundehrlichen Geschichten und natürlich die wunderbare Musik:  

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Herausgeber: KiWi-Paperback; 3. Edition (7. April 2022)
Sprache: ‎Deutsch
Broschiert:‎ 320 Seiten
ISBN-10: 3462002597
ISBN-13: ‎978-3462002591

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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