Es ist mal wieder Zeit für ein paar ShortCuts in Sachen Musik, diesmal sind die Künstler Damion Davis, Bilal, Ronny Trettmann, John Morales und The Last Skeptik dabei!

Den Anfang macht Damion Davis, der mal eben ganz locker den ZoomLab-Internen Platz des „Album des Monats 04.2013“ einsackt. ‚Querfeldein‘ ist einfach ein Album, das unglaublichen Spaß macht. Lyrisch ist es ganz weit weit vorne, die Beats und Live-Instrumentalisierungen sind perfekt, alles passt einfach perfekt zusammen. Persönlich gereift nimmt uns der Berliner Rapper und Schauspieler Damion Davis mit auf eine Reise durch das Land Hip Hop, vorbei an der Stadt Rock, kurzer Halt beim Rastplatz Indie-Pop und zack, nehmen wir die Abfahrt in Richtung Elektronik.

Unterwegs erzählt er uns mal entspannt und mal schnell über Großstadt-spezifische Themen, er erzählt persönliches und regt sich laut über politisch und gesellschaftliche Themen auf. Die Produktionen stammen größtenteils von Damion selber, in Zusammenarbeit mit SilenTone. Mortis One steuert auch noch ein paar Beats mit bei und auf Feature-Gäste wird einfach mal ganz verzichtet. Großartig! 17 Tracks die rocken. Kaufen!! Querfeldein erscheint am 12.04 über Spoken View auf CD, als MP3 und auf 2LP. facebook.com/damiondavisofficial

Ronny Trettmann und sein persönlicher ‚Tanz auf dem Vulkan‘, bis auf 25 Geil ft. MC Fitti eher totale Rotze. DDDDas geht sowas von auf die Nerven, DDDDas geht gar nicht. Sein erstes Wort war DDDD, sagen zumindest seine Eltern. Kann man ein Lied drauß machen. DDDDas kann man aber auch lassen! Mag sein, das ich halt mit Dancehall generell so meine Schwierigkeiten habe, aber dieses Album nervt ab dem ersten Takt. Da helfen auch keine Gäste wie Nico (KIZ), Felix Brummer (Kraftklub) oder Johanna Marshall (Laing), lediglich eben genannter MC Fitti hilft auf einem Track, das wenigstens ein Anspielpunkt ganz ok ist. Macht Euch selber ein Bild, ab dem 10.05 kommt ‚Tanz auf dem Vulkan‘ über Heckert Empire / Kick The Flame auf CD und Digital raus. facebook.com/ronnytrettmann

The Last Skeptik soll mit ‚Thanks For Trying‘ in die Fußstapfen von großen instrumentalen Hip Hop Alben von J Dilla, Pete Rock oder Will.i.am treten. Von (teils) dezent nervigen Samples auf Produktionen, die Genregrenzen sprengen, zeigt der Londoner Produzent, das er seine Wuzeln zwar im Hip Hop hat, aber gerne mal rechts und links über den Tellerrand schaut. Absolut hörbar, Freunde instrumentaler Musik sollten dies mal ab dem 06.05 tun, denn dann erscheint ‚Thanks For Trying‘ über BBE Rec. auf CD und digital!

Noch mal was aus dem Hause BBE, Bilal zeigt uns auf ‚A Love Surreal‘ mal wieder, wo der Soul-Hammer hängt. Auf der ersten Single Back To Love verbindet er gekonnt Jazz, Soul und Funk und so geht es auf dem ganzen Album weiter. Bilal schafft Klangkunst, die er in seinem eigenen Museum ausstellt. Modern, urban, ein Hörvergnügen. ‚A Love Surreal‘ ist bereits seit dem 11.03 im Handel erhältlich.

Alle guten Dinge sind bekanntlich drei! Auch aus dem Hause BBE stammt John Morales, der bereits den dritten Teil (wie passend) seiner The M+M Mixes heraus bringt. Seit über 30 Jahren mixt sich John Morales durch Soul, Funk, Disco und House und man kann getrost sagen, das er eine Mixlegende in seine Metier ist. Hier gibt sich Barry White, Loleatta Holloway und Teddy Pendergrass die Klinke in die Hand, Curtis Hairston, Raw Silk und Marvin Gaye verabschieden sich gemeinsam, dazwischen tanzen Instant Funk, Hamilton Affair, die T-Connection und Sandy Barber zu Up Jumped The Devil von John Davis & The Monster Orchestra.

Eine wunderbare Compilation, die seit dem 18.03 2 x 2LP erschienen ist. Ab dem 29.04 gibts das ganze dann auch auf 3CD, digital und Instrumental-2CD. Freunde von tanzbaren Klassikern können es getrost blind kaufen.

 

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Vater, Fotograf, DJ, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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