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Reingehört: Nas – Kings Disease III

Go ask Tony Bennett!

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Nas rappt mit seinen 49 Jahren so, als hätte er grade erst angefangen dies zu tun, als müsste er jetzt erst zukünftige Fans davon überzeugen, seine Songs zu hören. Man hört einfach, dass Nasir bin Olu Dara Jones nach wie vor den Hunger an seiner Kunst nicht verloren hat.

Mit Kings Disease III ist die Triologie komplett. Der erste Teil wurde als „Best Rap Album“ ausgezeichnet, der Nachvolger wurde in derselben Kategorie nominiert und der jetzt erschienene dritte Teil steuert gradewegs auf mein persönliches Rap-Highlight für 2022 zu.

17 Tracks, die wieder von Produzent Hit-Boy produziert wurden und komplett ohne Feature-Gast auskommen – wo hat man das heute noch bitte?

He’s like my Quincy [Jones], you know what I mean? He has that.

Nas

Die erste Single Michael & Quincy zielt genau darauf ab. Bereits im Vorfeld hatte sich Nas und seinen Produzten mit dem legendären Duo verglichen. Diese erneute Zusammenarbeit mit dem Produzenten, der unter anderem Travis Scott, Jay-Z und Beyonce produziert, klingt einfach großartig. Eine Zusammenarbeit, die ergibig und erfolgreich ist.

Kings Disease III ist das Schauspiel eines Großmeisters, der zum Beispiel auf Thun mit klassischem New Yorker Slang  ala Mobb Deep auffährt und auch auf dem Rest klassischen Rapshit ohne Schnick-Schnack abliefert.

Nas – Thun

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Das Nas nach über 30 Karrierejahren und musikalischen Meilensteinen wie Illmatic, It Was Written oder auch God´s Son mit einer beeindruckenden Rap-Routine und detailliertem Songwriting begeistert, sollte jedem Rap-Fan klar sein.

Ein erstklassiges Rap-Album, auf dem Nas gekonnt zwischen Nostalgie und Gegenwart hin und her switcht und Hit-Boy genau weiß, was der Mann als musikalischen Teppich benötigt, ohne auch nur ansatzweise langweilig zu klingen.

Markus

Vater, Fotograf, Blogger, Medienmensch, alles eher autodidaktisch, aber alles mit ganz viel Leidenschaft. Ist auch bei Twitter & Instagram unterwegs. Natürlich kann man mir auch bei Facebook folgen. Zusätzlich blogge ich auf markusroedder.de über Dinge, die hier keinen Platz finden.

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